05. August 2015, 10:20

Veranstaltung anlässlich des 3. Jahrestag des Mediationsgesetzes im schönen Stuttgarter Hospitalhof

Am Montag 27.​06.​2015 fand im Stuttgarter Hospitalhof eine Veranstaltung zum 3. Jahrestag des Mediationsgesetzes statt.
Ziel der Deutschen Stiftung Mediation ist es, die Mediation in Deutschland bekannter zu machen und damit einen aktiven Beitrag zur Verbesserung der Streitkultur zu leisten.

Herr Viktor Müller, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Stiftung Mediation begrüßte die Teilnehmer und Christian Leitow, Mediator und Repräsentant der Stiftung in Baden-Württemberg, hielt einen interessanten Vortrag über die Mediation.

Es folgten zwei konkrete Beispiele (Rollenspiele im Arbeitsumfeld bzw. aus einem Nachbarschaftsstreit) die aufzeigten, welche Möglichkeiten der Konfliktbeilegung durch wertschätzenden und respektvollen Umgang auch in menschlich schwierigen Situationen erfolgen kann.

Eine Publikumsdiskussion mit den Referenten über die Möglichkeiten der Mediation beschloss diese gelungene Veranstaltung.

Das Mediationsgesetz: https:​/​/​de.​wikipedia.​org/​wiki/​Mediationsgesetz

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21. Juli 2015, 17:02

Zertifikat "Qualität-Transparenz-Integrität"

Otto Schaser hat sich verpflichtet nach den ethischen Richtlinien und im Sinne des Berufskodex für die Weiterbildung zu handeln und erhält heute das Zertifikat und das Siegel „Qualität-Transparenz-Integr­ität“ des Forums Werteorientierung in der Weiterbildung e.​V.

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20. Mai 2015, 15:48

Internationales ISG Meeting

Am 15. und 16. Mai 2015 fand in Opatija, Kroatien, das internationale Personalberater Meeting der ISG statt.
Im Fokus stand die Intensivierung der internationalen Zusammenarbeit und die Optimierung der globalen Abläufe und Prozesse.
Neben zahlreichen Workshops ergab sich auch die Gelegenheit für vertiefenden Erfahrungsaustausch und länderübergreifende Vernetzung.
Für die ISG war es ein weiterer wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einem internationalen Top Partner im Personalbereich.

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10. Mai 2015, 15:17

Europäischer Tag der Mediation

Am 18. Juni 2015 wird es in Deutschland die Premiere für den Ersten Deutschsprachigen Mediations Tag geben.

Diese Idee wurde 2013 von den drei B-Verbänden BAFM, BM®, BMWA,
dem Österreichischen Bundesverband für Mediation (ÖBM),
dem Österreichischen Netzwerk Mediation (ÖNM),
dem Schweizerischen Dachverband Mediation (SDM) und der Schweizerischen Kammer für Wirtschaftsmediation (SKWM) aus der Taufe gehoben und in der „Wiener Erklärung“ vom 18.​06. 2013 festgeschrieben.

Ziel dieses Tages ist es, einer möglichst breiten Öffentlichkeit die Chancen und Vorzüge einer selbstverantwortlichen, auf gemeinsamem Gespräch beruhenden Lösung von Problemen und Konflikten – vornehmlich durch Mediation – näher zu bringen.


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29. März 2015, 10:05

Abgrenzung von Coaching gegenüber anderen Beratungsformen

Um die Definition von Coaching zu schärfen, ist die Abgrenzung des Coachings gegenüber anderer ähnlicher Beratungsformen eminent wichtig.

Psychotherapie:
In einer Therapie werden Personen behandelt, die an einer psychischen Störung mit Krankheitswert leiden. Was eine solche Krankheit ist, wird derzeit im Internationalen Klassifikationssystem der Krankheiten der WHO festgehalten.

Philosophische Lebensberatung:
Der Schwerpunkt ist das geistige Durchdringen von Werten, Wertvorstellungen, Prinzipien und Handlungen.

Mentoring:
Dies ist die „Patenschaft“ zwischen einem jungen bzw. neu in eine Organisation hin¬zugekommenen Mitarbeiter und einer erfahrenen Führungskraft.

Training:
Training dient dem gezielten Auf- und Ausbau bestimmter Verhaltensweisen und im Vordergrund steht meist das Erlernen eines Ablaufmusters für eine bestimmte Situation.

Supervision:
Supervision ist die berufliche Beratung von Therapeuten, Beziehungsberatern, Gruppen und Teams, mit dem Ziel erhöhter Selbstreflexion und verbesserten beruflichen Handelns.

Pastorale Lebensberatung:
Der Schwerpunkt dieser Coaching-Form ist eingebettet in interreligiöse Wert- und Glaubensvorstellungen des Beraters und der Ratsuchenden.
Fortbildung:
Hier steht die Vermittlung von Wissen, Fertigkeiten und Kenntnissen im Vordergrund.

Mediation:
Mediation ist eine allparteiliche und ergebnisoffene Vermittlung zwischen zwei Konfliktparteien, um eine konstruktive WIN-WIN-Situation herzustellen.

Quelle: „.​.​.​von Mensch zu Mensch.​.​.​Coaching und Mediation",
Autor O.​G. Schaser, S54; Trainerverlag - ISBN: 978-3-8417-5086-0

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09. März 2015, 19:20

Deutscher Mediationstag 2015

Am 06. und 07. März 2015 veranstaltete die D.​A.​S. Rechtsschutzversicherung gemeinsam mit der Friedrich-Schiller-Universit­ät zu Jena den Deutschen Mediationstag 2015.

Das Motto der diesjährigen Tagung lautete: „Kommunikation im Konflikt“.

Ziel des Deutschen Mediationstages 2015 war es, die Kommunikation im Konflikt wissenschaftlich zu beleuchten und die Anwendung konkreter Kommunikationskonzepte in der Praxis der Mediation zu schildern und zu diskutieren.
Es wurde das Thema aus kommunikationswissenschaftli­cher und psychologischer Perspektive näher untersucht.

Eingeladen waren hochkarätige Dozenten:

- Prof. Dr. Wolfgang Frindte von der Universität Jena behandelte das Thema
»Ich kommuniziere, also bin ich« – Kommunikationspsychologische Reflexionen über das Alltägliche, das schwer zu machen ist.

- Prof. Dr. Elisabeth Kals von der Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt referierte zum Thema: Mediationspraxis der Verständigung.

- Prof. Dr. Arist von Schlippe von der Universität Witten/​Herdecke
widmete sich dem Thema: Die »Kunst« der Dämonisierung – über die Selbstorganisation eskalierender Konflikte.

In den Foren gab es Beiträge zu folgenden Themen:

- Überwindung von Sprachbarrieren in der Mediation von Frank Glowitz, Dipl.​-Psych.​, Mediator, Trainer, Berlin

- Zur Haltung und Praxis der gewaltfreien Kommunikation von Alexandra Boos, Mediatorin, Trainerin, Reutlingen und Markus Sikor, Mediator, Trainer, Reutlingen

- Klärungshilfe von Christian Prior, Psychologe, Klärungshelfer, Mediator, Gernlinden.

- „Man kann nicht nicht kommunizieren“ – Kommunikationsmodelle in der Mediation Nicole Becker. Dipl.​-Psych.​, M. A.​, Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)

-„Es war einmal …“ – Storytelling als narrative Intervention in der Mediation von Dr. Hanna Milling, Mediatorin, Trainerin, Berlin

Vielen Dank auf diesem Wege den Veranstaltern und Dozenten für die gelungene und interessante Tagung.

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19. Februar 2015, 15:53

Deutsche Stiftung Mediation


Stiftungszweck

Die Stiftung gibt sich den Auftrag, Mediation in Deutschland - in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft - nachhaltig zu etablieren, mit dem Ziel, die selbstbestimmte Konfliktklärung zu stärken, die Streitkultur zu verbessern und die Rechtspflege in Deutschland zu unterstützen.

Dieser Auftrag und die Fortentwicklung der Mediation sollen wissenschaftlich begleitet werden. Die Stiftung sucht die Zusammenarbeit auf europäischer und internationaler Ebene.

Die Mediation soll als eigenverantwortliche Haltung und alternatives Vorgehen im Umgang mit Streit und Konflikten gleichberechtigt neben anderen Verfahren zur Konfliktbewältigung in Deutschland anerkannt sein. Sie wird den Menschen als professionelle Dienstleistung bewusst sein und wie selbstverständlich in Anspruch genommen.

Weitergehende Informationen unter:

http:​/​/​deutsche-stiftung-mediation.​de

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26. Januar 2015, 16:01

Die Phasen einer Mediation

Die Mediation ist ein strukturiertes Verfahren das nach folgenden Phasen abläuft:

Vorphase
Bei Annahme eines Mediations-Auftrages ist der Abschluss eines schriftlichen Vertrages erforderlich. Er wird zwischen den Parteien und zwischen den Parteien und dem Mediator geschlossen. Hier erfolgt die grundsätzliche Festlegung der inneren Struktur des Mediationsverfahrens. Gleichzeitig werden hier die Rechte und Pflichten der Parteien festgelegt.

Eröffnungsphase
In der Eröffnungsphase wird die Verhandlung durch ein Gespräch zwischen dem Mediator und den Parteien eröffnet. Der Mediator erklärt die Grundregeln und Verfahrensprinzipien und vereinbart diese mit den Parteien verbindlich. Hier werden auch die Gesprächsregeln und das Interventionsrecht des Mediators festgelegt

Ermittlung der Sach- und Rechtslage
Hier erfolgt die Bestandsaufnahme in Form der Erläuterung der Standpunkte durch die einzelnen Parteien, es werden Themen gesammelt und die Reihenfolge der Themenbesprechung wird festgelegt.

Von Positionen zu Interessen
Die Bedürfnisse und Interessen der Konfliktparteien werden geklärt, die Motive und Gefühle herausgefunden, gegenseitiges Verständnis ermöglicht und das Bezugs- und Wertesystem identifiziert.

Kreative Ideensuche
In dieser Phase erfolgt eine zukunftsorientierte Arbeit, in der die Parteien Ideen für die Lösung des Problems erarbeiten, gemeinsame Lösungsoptionen entwickeln und die Optionen bewerten und auswählen.

Abschlussvereinbarung
Der gemeinsam getroffenen Entscheidung für eine Option folgt die schriftliche Fixierung des gefundenen Ergebnisses durch Zusammenfassung der Einzellösungen, Formulierung eines Memorandums, Überprüfung der Vereinbarung durch außenstehende Experten, verbindliche Vertragsunterzeichnung und gegebenenfalls notarielle oder gerichtliche Beurkundung.

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